Beschaffung aktuell: Digitale Verwaltung 2020

Ausrüster für die digitale Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Auf einer vernetzten Deutschlandkarte wird der Login für das Bedarfserhebungstool (BET) gezeigt.

Auf dem Weg zur digitalen Verwaltung spielen wir eine wichtige Rolle. Das Programm der Bundesregierung verfolgt das Ziel, die Bundesverwaltung  zu modernisieren. Viele Bausteine dazu liefert das Beschaffungsamt, etwa bei den großen Projekten E-Beschaffung und E-Akte.

E-Beschaffung

Bereits seit April 2016 ist die gesamte unmittelbare Bundesverwaltung angeschlossen an die von uns betriebene Plattform e-Vergabe. Über diese werden sämtliche bundes- und europaweiten Vergabeverfahren elektronisch ausgeschrieben und abgewickelt. Insgesamt über 1.000 Vergabestellen aus Bund, Ländern und Kommunen setzen so online Beschaffungen in Milliardenhöhe um. Ein modernes Verfahren, das Zeit und Geld spart. Seit Anfang 2017 nutzen zudem öffentliche Auftraggeber das neue elektronische Bedarfserhebungstool (BET). Mit ihm melden sie ihren Bedarf an zentrale Vergabestellen. Die Anwendung bündelt damit die Bedarfsmeldungen. Mit Bedarfserfassung, Bündelung und Vergabe ist so die Beschaffung komplett digitalisiert.

Die Vorteile der digitalen Beschaffung auf einen Blick:

  • Weniger Prozesskosten
  • Mehr Rechtssicherheit
  • Bessere Preise
  • Weniger Bürokratie
  • Spürbare Effizienzsteigerung

E-Akte

Den nächsten Schritt zu einer effizienteren digitalen Verwaltung des Bundes stellt das Projekt E-Akte dar. Ein Basisdienst, der die Kernfunktionalitäten im Bereich Schriftgutverwaltung umfasst. Damit werden die Registrierung und Verwaltung oder Aktenbearbeitung digitalisiert. Der Basisdienst wird zunächst in Pilotbehörden eingeführt und danach in der Bundesverwaltung ausgerollt. Die E-Akte wird die Digitalisierung der Verwaltung entscheidend voranbringen.

Nachhaltige Beschaffung

Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt hat das Thema Nachhaltigkeit inzwischen fest im Beschaffungswesen etabliert. Die Bedeutung der Aufgabe kann man alleine daran ablesen, dass die Einkäufe der öffentlichen Hand rund 13% des Bruttoinlandsprodukts darstellen – ein weites Feld für Nachhaltigkeitsarbeit und eine große Chance. Die KNB hat sich zudem einen Namen durch ihr umfangreiches Schulungsangebot für öffentliche Auftraggeber aller Ebenen gemacht. Fest etabliert ist sie auch im nationalen wie internationalen Netzwerk zur Stärkung der nachhaltigen Beschaffung.