Was unsere Mitarbeiter über ihre Arbeit erzählen

„Jede Güteprüfung ist ein Highlight für mich!“

Eine Mitarbeiterin in einer Textilfabrik im Zuge der Güteprüfung.
Nach ihrem Studium zur Textilingenieurin war Hanna Murawski eine Zeit in der Bekleidungsbranche tätig. Dann folgten fast sieben Jahre selbstständige Arbeit als Konfektionärin für hochpreisige Damen- und Herrenoberbekleidung sowie Arbeits- und Funktionsbekleidung. Seit 2016 ist sie im Beschaffungsamt als Güteprüferin beschäftigt.

Frau Murawski, was genau verbirgt sich hinter „Güteprüfung“ – ein langweiliger Bürojob?​

Im Gegenteil. Ich betreue ca. 120 Produkte, von der Socke bis zur Mütze, von Jacken über Hosen bis hin zur Körperschutzausrüstung. Nur wenige Beispiele, die meine Arbeit so interessant machen. Als Güteprüferin habe ich die Möglichkeit, in jeden Prozess reinzusehen und ggf. einzugreifen, wenn die Ware nicht den Qualitätsansprüchen des Beschaffungsamtes entspricht. Hinzu kommen die vielen Dienstreisen, die mir ermöglichen auch direkt in Kontakt mit dem Produkt zu kommen. Im Büro sieht man mich eher selten.

Können Sie uns ein paar Highlights Ihrer Arbeit nennen?

Eigentlich ist jede Prüfung ein Highlight für mich. Der Güteprüfdienst ist vor Überraschungen nie gewappnet. Produkte, die schon einige Male ohne Probleme freigegeben wurden, weisen plötzlich Defizite oder Fehler auf. Noch interessanter sind für mich Auslandsdienstreisen. Dort besteht immer die Möglichkeit, direkt in die Produktionsstätten zu gehen, auch komplexe Produktionsprozesse zu sichten. So konnte ich im Sommer eine Produktionsstätte von Strickwaren in Rumänien besuchen, inkl. der Garnspinnerei, Strickerei und den jeweiligen Veredlungsprozessen. Diese Dienstreisen ermöglichen mir, mein Know-how zu erweitern und auch im Sinne der Nachhaltigkeit zu prüfen, ob unsere Forderungen der Umweltaspekte eingehalten werden.

Welche Bedeutung hat Ihre Tätigkeit für das Beschaffungsamt und seine Kunden?

Ich habe ein sehr ausgeprägtes Qualitätsdenken und fordere dieses vom Lieferanten auch ein. Daher versuche ich immer, das Beste aus jedem einzelnen Produkt herauszuholen. Aufgrund meiner vergangenen Tätigkeit kenne ich aber die Grenzen des Möglichen und kann sachlich auch gut argumentieren. Ich erlebe dann, dass Lieferanten meine Argumente und Anregungen umsetzen und daher die Qualität in vielen Bereichen verbessert werden konnte.

Stimmen

                     Niclas Schell

Nicals Schell

„Ich habe mich hier in der Ausbildung einfach wohl gefühlt. Das war auch der Grund, warum ich mich bewusst für das BeschA und gegen andere Behörden entschieden habe. Mein Job ist abwechslungsreich, hat viel mit Vertrauen und Verantwortung zu tun. Die große Arbeitsplatzsicherheit hier im Hause ist für mich sehr wichtig.“