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Erfolgreicher Abschluss des Verfahrens zur Beschaffung von Transporthubschraubern für die Bundespolizei

Das Beschaffungsamt des BMI (BeschA) hat in dem bislang größten Einzelbeschaffungsverfahren der Bundespolizei (BPOL) Transporthubschrauber des Typs H225 des Herstellers Airbus Helicopters für die Bundespolizei beschafft.

Um das Verfahren für die neuen Transporthubschrauber auf den Weg zu bringen, arbeiteten die Bundespolizei, die Bundespolizei-Fliegergruppe (BPOLFLG), ein externer technischer Dienstleister und das BeschA gemeinsam ca. vier Jahre an diesem Projekt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser unterzeichnete am 6. Juni 2024 auf der ILA in Berlin den Vertrag.

Die Rahmenvereinbarung, die das BeschA für die Bundespolizei geschlossen hat, umfasst bis zu 44 Transporthubschrauber. Zudem wurde die Lieferung eines umfangreichen Paketes von Liefer- und Leistungsgegenständen wie Ersatzteilen, Flugsimulatoren und diversen Trainingsleistungen vereinbart.

Die Auslieferung des ersten Hubschraubers soll 2029 stattfinden. Insgesamt hat die Rahmenvereinbarung eine Laufzeit bis 2037.

Die Beteilgten der Feierlichkeiten vor einem Transporthubschrauber.
Feierlicher Abschluss des Transporthubschrauber-Verfahrens auf der ILA mit dem BeschA Präsidenten Dr. Alexander Eisvogel (hinten mittig), Nancy Faeser und weiteren Beteiligten.

BeschA beauftragt Wanderausstellung: „Alles wissen wollen: Die Stasi und ihre Dokumente“

Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung für das Stasi-Unterlagen-Archiv im Bundesarchiv hat das  BeschA im Jahr 2023 die Produktion einer neuen Wanderausstellung mit dem Titel „Alles wissen wollen. Die Stasi und ihre Dokumente“ erfolgreich beauftragt.

Die Ausschreibung umfasste die technische Entwicklung und  die gesamte Produktion von acht Ausstellungsmodulen sowie das Einstellen/Anpassen der Ausleuchtung auf das jeweilige Exponat inkl. betriebsfertiger Lieferung an das Bundesarchiv in Berlin.

Ausgehend von 21 präsentierten Archivobjekten werden Aspekte der Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) dargestellt und erläutert. Die Wanderausstellung ist eine hybride Präsentation: Sie besteht aus einer analogen Ausstellung mit 21 Archivobjekten sowie einer Website mit digitalen Vertiefungsebenen (https://www.alles-wissen-wollen.de/), die verschiedene Aspekte der Geschichte des MfS darstellen sowie erläutern.

Ende April 2024 wurde die Ausstellung im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin durch Evelyn Zupke, die SED-Opferbeauftragte des Bundestages, öffentlich präsentiert (vgl. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw17-wanderausstellung-stasi-unterlagen-999714). Während der Eröffnungsfeier, zu der auch explizit das BeschA eingeladen war, wurde insbesondere daran erinnert, dass der damalige Nachrichtendienst, das Ministerium für Staatssicherheit (kurz Stasi), Bürgerinnen und Bürger engmaschig überwachte, abhörte und ausspionierte.

Die Wanderausstellung unterstützt somit den Auftrag des Bundesarchivs, die „Aufarbeitung der Tätigkeit des Staatssicherheitsdienstes durch Unterrichtung der Öffentlichkeit über Struktur, Methoden und Wirkungsweise des Staatssicherheitsdienstes“ zu gewährleisten. Für die Wanderausstellung sind jährlich vier bis sechs Ausstellungsstationen innerhalb Deutschlands geplant.

Impressionen der Wanderausstellung „Alles wissen wollen. Die Stasi und ihre Dokumente.“

Mit einem Klick auf die Bilder werden diese vergrößert.

Bildquellen:

Bundesarchiv/Witzel

Bundesarchiv/Hoffmann

Spendenübergabe und Stärkung des Teamzusammenhalts

Spendenübergabe an das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland durch Mitarbeitende des BeschA ( v.l.n.r., Hr. Christian Wagner, Fr. Marion Neumann Hausleitung Kinder- und Jugendhospiz, Hr. Stefan Krüger).
Spendenübergabe an das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland durch Mitarbeitende des BeschA ( v.l.n.r., Hr. Christian Wagner, Fr. Marion Neumann Hausleitung Kinder- und Jugendhospiz, Hr. Stefan Krüger).

Wieder einmal hat Ende 2023 der alljährliche BeschA-Weihnachtsbasar stattgefunden und erneut hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit, dabei etwas für die gute Sache zu tun.

Alle Erlöse, die durch den Erwerb von leckeren Speisen und Getränken und kleinen Weihnachtsgeschenken, die vom Kollegium für einen Basar gespendet wurden, eingenommen wurden, kamen auch diesmal wieder zwei gemeinnützigen Organisationen zu Gute.

Insgesamt kamen 2.400 Euro durch die Spenden der BeschA-Mitarbeitenden zusammen, die zu gleichen Teilen an Obstkäppchen, die Lebensmittel an von Altersarmut betroffene Seniorinnen und Senioren ausliefern, und an das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland übergeben wurden.

Einige Kolleginnen und Kollegen nutzten im Rahmen der Spendenübergabe die Möglichkeit, direkt selber als „Obstkäppchen“ tätig zu werden. Sie packten gemeinsam Lebensmitteltüten, die sie im Anschluss den Seniorinnen und Senioren überbrachten.

Solche Teambuilding-Projekte, die das BeschA regelmäßig durchführt, sind eine hervorragende Gelegenheit, gemeinnützige Arbeit mit der Stärkung des Teamzusammenhalts zu kombinieren.

Mitarbeitende des BeschA stehen hinter einem Tisch mit den befüllten Tüten der Obstkäppchen-Aktion
Mitarbeitende des BeschA mit den gepackten Lebensmitteltüten der Aktion "Obstkäppchen".
Der Präsident des BeschA übergibt die Spenden an Obstkäppchen.
Auch unser Präsident, Herr Dr. Alexander Eisvogel hat die Aktion "Obstkäppchen" tatkräftig unterstützt.
Die Weihnachtsmärkte des BeschA in Bonn und Erfurt

„Daten und Fakten 2023“: BeschA verzeichnet historisch höchstes Auftragsvolumen

Das Jahr 2023 war für das Beschaffungsamt des BMI (BeschA) erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Das Auftragsvolumen erreichte mit 12,3 Milliarden Euro einen historischen Höchststand und konnte das Niveau des Vorjahres mehr als verdoppeln.

Das Auftragsvolumen ist die Summe aller im Jahr 2023 vergebenen öffentlichen Aufträge. Davon entfielen über 91 % auf IT-Dienstleistungen und IT-Technik.

Auch hatte das BeschA im vergangenen Jahr vermehrt Beschaffungen im Bereich der Krisenprävention zu verzeichnen. Im Frühjahr 2022 wurde zu Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine eine Task Force innerhalb des BeschA eingerichtet, die besonders dringliche Beschaffungen umgehend und trotzdem wirtschaftlich im Wettbewerb realisiert.

Im Zuge der Erdbebenhilfe für Syrien und die Türkei wurde die Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk (THW) noch einmal stark ausgeweitet. Im Rahmen der Task Force wurden ca. 311 öffentliche Aufträge mit einem Volumen von knapp 130 Millionen Euro vergeben. Somit konnte das BeschA einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Ukraine sowie im Bereich der Erdbebenhilfe für Syrien und die Türkei erbringen.

Cover der Broschüre "Daten und Fakten 2023"

Weitere Informationen, wie beispielsweise die sehr hohe Vergaberechtssicherheit des BeschA oder zur Anzahl der vergebenen öffentlichen Aufträge, werden in den „Daten und Fakten 2023“ anhand von Texten, Grafiken und Bildern anschaulich dargestellt.

Die Broschüre zum Download finden Sie hier: https://www.bescha.bund.de/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Taetigkeitsberichte/daten_und_fakten_2023.html

BeschA auf dem Digitalen Staat 2024

Im März fand erneut der Kongress „Digitaler Staat“ statt, der seit ca. 30 Jahren vom Behörden Spiegel zu den Themen IT und Verwaltungsmodernisierung veranstaltet wird.

Auch das BeschA war durch Frank Schmitz, Abteilungsleiter Beschaffungsmanagement und Zentrale Dienste, in Berlin vertreten.

In den beiden Fachforen „Von Excel zu Exzellent – Mit Data Driven Government zu smartem Verwaltungs- und Regierungshandeln“ sowie „Vom Mythos zum Projekt – Best Practice für die KI-Umsetzung in der Verwaltung“ diskutierte er mit weiteren Expertinnen und Experten über die innovative Nutzung von Daten und relevante Szenarien im Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden wir gewinnbringend in unsere Arbeit einfließen lassen. Das BeschA bedankt sich für den interessanten Austausch.

Frank Schmitz, Abteilungsleiter im BeschA, diskutiert mit Expertinnen und Experten in einem Fachforum

Frank Schmitz (Zweiter von links) diskutiert mit Expertinnen und Experten in einem Fachforum auf dem Digitalen Staat 2024.

Frank Schmitz, Abteilungsleiter im BeschA, hält einen Vortrag im Rahmen des Fachforums auf dem Digitalen Staat

Frank Schmitz (rechts) hält einen Vortrag auf dem Digitalen Staat in Berlin.

Schon gesehen? – Der YouTube-Kanal des BeschA

Nachhaltigkeit, IT-Ausstattung der Bundesverwaltung, große Beschaffungen, wie beispielsweise Schiffe für die Bundespolizei –
Klingt spannend? Ist es auch!

Mit all diesen Themen und noch vielem mehr beschäftigen wir uns im Beschaffungsamt des BMI. Auf unserem eigenen YouTube-Kanal veröffentlichen wir regelmäßig interessante Videos und geben somit Einblicke in unsere Arbeit.

Doch nicht nur das … Wir stellen außerdem in unserer neuen Serie „Von Amts wegen mit“ Mitarbeitende aus dem BeschA vor. Den Anfang hat kürzlich unser Präsident Dr. Alexander Eisvogel gemacht.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem BeschA-Video "Wie arbeitet man im BeschA?"

Sie interessieren sich für eine Mitarbeit in unserem Haus? Dann schauen Sie sich doch einfach mal die Videos zu unseren flexiblen Arbeitszeiten und Arbeitsmodellen an. Bei uns können Sie bis zu drei Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten. Auch hierzu erhalten Sie in den Videos weitere Informationen, meist vorgestellt durch unsere Kolleginnen und Kollegen. So lernen Sie uns auch direkt besser kennen. 😊

Wir freuen uns, wenn Sie mal reinschauen: https://www.youtube.com/channel/UCOTmE_XiqeYqi5ImzTaZRWg/featured